Brauche ich einen Rechtsanwalt für das Insolvenzverfahren?

In Deutschland wurde vor kurzer Zeit das Insolvenzrecht geändert. Schuldner können nun innerhalb von drei Jahren eine Restschuldbefreiung erhalten. Die deutlich kürzere Insolvenzdauer soll dafür sorgen, dass sich Unternehmen und Verbraucher rasch von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise erholen und wieder am Wirtschaftsleben teilnehmen können. Sie sollten daher prüfen, ob für Sie das Privatinsolvenzverfahren eine Option ist. Eine Frage, die in diesem Zusammenhang häufiger gestellt wird, ist, ob für das Insolvenzverfahren ein Rechtsanwalt erforderlich ist. Wir geben nachfolgend eine Antwort auf diese Frage.

Das Insolvenzverfahren kann grundsätzlich auch ohne Rechtsanwalt beantragt werden

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann in Deutschland auch ohne Anwalt beantragt werden. Allerdings benötigen Sie als Verbraucher eine Bescheinigung darüber, dass ein außergerichtlicher Schuldenvergleich mit den Gläubigern gescheitert ist. Diese Bescheinigung stellt beispielsweise ein Rechtsanwalt aus. Sie können die entsprechende Bescheinigung auch bei einer Schuldnerberatung erhalten. Daher ist es sinnvoll, abzuwägen, ob Sie einen Anwalt beauftragen oder nicht.

Mit einem Anwalt haben Sie totale Rechtssicherheit. Es müssen für die Beantragung des Insolvenzverfahrens nämlich sehr viele Formulare korrekt ausgefüllt werden. Wenn Sie einen Anwalt beauftragen, haben Sie die Gewissheit, dass alle Angaben auf den Formularen vollständig und richtig sind. Allerdings kostet ein Anwalt viel Geld. Sie müssen also selbst für sich entscheiden, ob Sie diese Kosten, die zusätzlich zu den Verfahrenskosten auf Sie zukommen, tatsächlich auch noch tragen möchten.

Der Rechtsanwalt kümmert sich letztlich auch um den gesamten Schriftverkehr mit allen Parteien. Es handelt sich dabei häufig um sehr kompliziert formulierte Briefe, deren Inhalt Schuldner oft nicht verstehen.

Das Onlineangebot von Finanzenbox.de als digitale und einfache Alternative

Vielen Menschen sind die eigenen Schulden unangenehm. Es fällt ihnen schwer, sich mit ihrem Problem an eine Beratungsstelle zu wenden. Die Mitarbeiter der Schuldenberatungen stellen unangenehme Fragen und machen den Schuldnern ggfs. sogar Vorwürfe. Außerdem kosten die Beratungen viel Geld (außer bei freien und kostenlosen Beratungen z.B. AWO). Häufig ist es außerdem nicht möglich, einen kurzfristigen Termin für eine Beratung zu bekommen.

Daher ist das Onlineangebot von www.finanzenbox.de eine gute Lösung, um schnell, kostengünstig, unkompliziert und möglichst anonym Hilfe bei der Rückzahlung der Schulden zu bekommen. Wer den Überblick über seine Schulden verloren hat, fordert auf der Seite einfach kostenlos eine Finanzenbox an und erhält zusätzlich das Gläubiger- und Forderungsverzeichnis, das Voraussetzung für die Privatinsolvenz ist. Dort legt er alle Unterlagen (Kontoauszüge, Mahnungen, Rechnungen, Pfändungen etc.) hinein. Anschließend wird die Box an die digitalen Finanzberater geschickt.