Führt eine Insolvenz zum Pfändungsschutz?

Wer viele Schulden hat, wird früher oder später eine Kontopfändung bekommen. Mit einer solchen Maßnahme versuchen Gläubiger, das Geld von ihren Schuldnern zu erhalten. Für zahlreiche Verbraucher stellt sich daher die Frage, was passiert, wenn die Privatinsolvenz eingeleitet wird. Führt die Insolvenz automatisch zum Pfändungsschutz? Können Gläubiger das Konto nach Eröffnung der Privatinsolvenz noch pfänden?

So wirken sich Pfändungen nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aus

Wurde der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, wird der Insolvenzverwalter das verwertbare Vermögen und den pfändbaren Teil des Einkommens der Insolvenzmasse zuteilen. Die Zwangsvollstreckung in das Vermögen des Schuldners ist für einen Insolvenzgläubiger in dieser Zeit unzulässig. Das bedeutet, dass Schuldner vor Pfändungen, die vor der Eröffnung der Privatinsolvenz bestanden haben, geschützt sind.

Neue Gläubiger können das Konto jedoch auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens pfänden. Das bedeutet, dass kein genereller Schutz vor Pfändungen besteht. Eine neue Pfändung wird jedoch keine Auswirkungen haben, weil der pfändbare Teil des Einkommens des Schuldners ohnehin in die Insolvenzmasse fließt. Somit führt eine Privatinsolvenz zwar nicht zum kompletten Pfändungsschutz, aus neuen Pfändungen ergeben sich für den Schuldner jedoch auch keine finanziellen Probleme.

Kürzlich hat der Bundesrat übrigens einem neuen Gesetz zugestimmt, welches regelt, dass Verbraucher und Unternehmen in Zukunft bereits drei Jahre nach Eröffnung der Privatinsolvenz schuldenfrei sind.

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