Voraussetzungen für das Verbraucherinsolvenzverfahren

Die Corona-Krise zwingt den Staat dazu, Verbrauchern und Unternehmen mit zahlreichen Maßnahmen und neuen Gesetzen zu helfen. So wurden Unternehmen beispielsweise mit Zuschüssen gerettet. Auch Verbraucher haben beispielsweise einen Kinderbonus erhalten oder von einer vereinfachten Antragstellung beim Arbeitslosengeld profitiert. Mit der Verkürzung der Insolvenzdauer hat der Staat nun einen weiteren Schritt gemacht, um die Folgen der Krise abzumildern. Wenn Sie Privatinsolvenz anmelden und vom verkürzten Insolvenzverfahren profitieren wollen, müssen Sie jedoch ein paar Voraussetzungen erfüllen. Auf diese Voraussetzungen gehen wir nachfolgend ein.

Verkürztes Verbraucherinsolvenzverfahren – diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen

Möchten Sie Privatinsolvenz anmelden, können Sie in Zukunft bereits nach drei Jahren schuldenfrei werden. Bisher sah das Gesetz vor, dass Sie bis zu sechs Jahre auf Ihre Schuldenfreiheit hinarbeiten mussten. Die Regierung hat die Frist jedoch deutlich reduziert, um Betroffenen zu helfen, sich wirtschaftlich schneller zu erholen. Damit Sie das Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen können, müssen Sie jedoch folgende Voraussetzungen erfüllen:

1. Sie müssen zahlungsunfähig bzw. überschuldet sein

Eine zwingende Voraussetzung für die Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens ist, dass Sie zahlungsunfähig bzw. überschuldet sind. Das bedeutet, dass es Ihnen nicht möglich ist, mit Ihrem Vermögen und Ihren Einkünften Ihre Schulden zurückzuzahlen. Die Zahlungsunfähigkeit darf auch in naher Zukunft nicht gegeben sein.

2. Ihr außergerichtlicher Einigungsversuch mit den Gläubigern ist gescheitert

Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird nur dann eröffnet, wenn Sie nachweisen können, dass Sie versucht haben, sich mit Ihren Gläubigern außergerichtlich auf einen Vergleich zu einigen. In vielen Fällen kann die Privatinsolvenz nämlich verhindert werden, weil die Gläubiger bereit sind, auf einen Teil der Forderungen zu verzichten. Ist dieser Versuch bei Ihnen gescheitert, können Sie einen Antrag auf Verbraucherinsolvenz stellen. Es reicht übrigens im zweifelsfrei auch aus, dass lediglich ein oder zwei Gläubiger auf einen Teil der Forderungen verzichten. Sollte es Ihnen dadurch möglich sein, die weiteren offenen Forderungen zurückzahlen zu können, ist kein Insolvenzverfahren möglich.

Der Insolvenzantrag ist sehr umfangreich und schwer verständlich, deswegen empfehlen wir, den Antrag direkt online auszufüllen. Wir raten davon ab, ihn in Papierform oder per PDF zu nutzen. Wir bieten dafür auf nullschulden.de eine einfache und schnelle Ausfüllhilfe an. Auf der Seite leiten wir Schuldner, die einen Insolvenzantrag stellen wollen, schnell durch die verschiedenen Schritte des Insolvenzantrages.

Kontaktlose Lösung, um schnell und einfach das Verbraucherinsolvenzverfahren zu eröffnen

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Gläubiger- und Forderungsverzeichnis als Voraussetzung für das Verbraucherinsolvenzverfahren