Welche Folgen hat die Versagung der Restschuldbefreiung für den Schuldner?

Am Ende eines Insolvenzverfahrens steht im Optimalfall die Restschuldbefreiung. Doch nicht immer kann diese tatsächlich ausgesprochen werden. Wird die Restschuldbefreiung vom Gericht versagt, stehen Sie als Schuldner vor einem großen Problem. Die Konsequenzen aus dieser gerichtlichen Entscheidung bedeuten einen großen Einschnitt in Ihr Leben und Ihre finanzielle Zukunft.

Schulden bleiben bestehen und eine schnelle Zwangsvollstreckung wird möglich

Sie eröffnen das Privatinsolvenzverfahren, weil Sie von all Ihren Schulden befreit werden möchten. Stellt ein Gericht jedoch am Ende der Wohlverhaltensphase fest, dass Sie Ihren Pflichten nicht nachgekommen sind, dann wird Ihnen die Restschuldbefreiung versagt. Diese Entscheidung hat für Sie nachhaltig negative Konsequenzen. Mit der Entscheidung des Gerichts können nämlich sämtliche Gläubiger wieder eine Zwangsvollstreckung in Ihr Vermögen bzw. Einkommen durchführen. Außerdem kann diese Zwangsvollstreckung schneller erfolgen.

Weiterhin bleiben Ihre offenen Schulden bestehen. Sie haben also keinen Anspruch mehr darauf, dass Ihnen die Schulden erlassen werden. Einen erneuten Antrag auf Restschuldbefreiung können Sie außerdem erst wieder nach einigen Jahren stellen. Aus diesem Grund sollten Sie in der Wohlverhaltensphase darauf achten, dass Sie sich an alle Regeln halten und dazu beitragen, dass das Gericht am Ende keine Zweifel daran hat, dass Sie von den Restschulden befreit werden können.

Übrigens hat die Bundesregierung beschlossen, dass Sie bereits nach drei Jahren einen Antrag auf Restschuldbefreiung stellen können. Vor der Gesetzesänderung mussten Sie sechs Jahre warten und konnten erst dann darauf hoffen, dass Sie von Ihren Schulden befreit werden. Der Staat reagiert mit dem neuen Gesetz auf die zu erwartenden Insolvenzen nach der Corona-Krise.

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