Zählt das Einkommen des Ehepartners in der Insolvenz?

Die Regierung in Deutschland hat den Weg für eine Verkürzung der Insolvenz frei gemacht. Für Verbraucher ist es in Zukunft möglich, innerhalb von drei Jahren komplett schuldenfrei zu sein. Wer also durch Corona sehr hart getroffen wurde und sich überschuldet hat, kann schon in drei Jahren wieder von vorne anfangen und hat keine Schulden mehr. Die Voraussetzung dafür ist jedoch der Weg in die Privatinsolvenz. Viele Verbraucher sind unsicher, was die Insolvenz angeht. Häufig kommen insbesondere in einer Ehe Fragen zur Haftung des Ehepartners auf.

Das Einkommen des Ehepartners bleibt bei einer Insolvenz in der Regel unberücksichtigt

Melden Sie selbst Insolvenz an, so bleibt Ihr Ehegatte davon unberücksichtigt. Er haftet nicht für Ihre Schulden, sofern eine Zugewinngemeinschaft vorliegt. Im Zuge einer Gütergemeinschaft gelten jedoch andere Regeln. Auch das Einkommen des Ehepartners zählt in der Insolvenz nicht dazu. Der Insolvenzverwalter kann das Einkommen bzw. Vermögens Ihres Ehepartners nicht nutzen, um damit Ihre Schulden zu begleichen. Er kann auch die zukünftigen Einkünfte des Ehepartners weiterhin nicht in die Insolvenzmasse einfließen lassen.

Eine Ausnahme besteht bei Steuerschulden. Für die Verfahrenskosten der Privatinsolvenz kann Ihr Ehepartner ebenfalls haften. Weitere Ausnahmen sind zu berücksichtigen, wenn Ihr Ehegatte beispielsweise eine Bürgschaft für Sie unterschrieben hat. Dann haftet er auch für Ihre Schulden.

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